Poststelle: Optimierungsidee in funktionelle Lösung umgesetzt

75 Jahre Walter Meier

Walter Meier ist ein internationaler Klima- und Fertigungskonzern mit 1700 Mitarbeitenden in über 70 Ländern. Das 1937 gegründete Unternehmen ist in Schwerzenbach bei Zürich domiziliert, wo sich auch der Hauptsitz von Walter Meier befindet.

Das Servicecenter interne Post

Die interne Poststelle hat den Auftrag, den Brief- und Paketverkehr für insgesamt 270 Mitarbeitende in Konzernverwaltung und fünf verschiedenen Abteilungen effizient zu bewältigen. Mit Post bedient werden auch externe Servicestellen und eingemietete Firmen.

Die Ausgangslage

Die Post musste bisher von den Mit­arbeitenden der diversen Gebäudestandorte im Postbüro abgeholt und angeliefert werden. Das benötigte viel Zeitaufwand und geschah oft unregelmässig. Ausserdem genügten Raum­organisation und -gestaltung der Poststelle den Anforderungen nicht mehr. Ein Systemwechsel drängte sich auf.

Die Lösung

Neu bedienen die Postmitarbeitenden vier Verteilzentren in zwei Gebäuden.
Die Feinverteilung von diesen vier Servicepoints aus übernehmen die einzelnen Abteilungen. Die Folge: gesteigerte Effi­zienz beim Sortieren und Zustellen der Briefpost – um 9.30 Uhr sind die durchschnittlich 800 bis 1200 Briefsendungen garantiert verteilt und für alle Empfänger verfügbar. Auch in den ausgewählten Abteilungen, die direkt beliefert werden.

Der neuartige Ansatz

Für die raschere Bewältigung der Brief­post prüften die Verantwortlichen von Walter Meier zusammen mit Syspost eine effiziente und gleichzeitig einfache Lösungsidee: Die Briefe sollen direkt in mobile Fachanlagen zwischen zwei Tischen einsortiert werden, um sie anschliessend zu den vier Servicepoints zu befördern und einzufächern. Der zeitraubende Zwischenschritt des Befüllens eines Postwagens entfällt. Syspost entwickelte für diese Lösung Sortiergestelle auf Rädern mit allen erforderlichen Eigenschaften: wenig Eigengewicht, gute Manövrierbarkeit auf engem Raum. Praktisch ist zudem der Platz im «Untergeschoss» des Wagens für die Ausgangspost-Sammel­behälter. Zwei Verteilwagen be­dienen heute die vier Servicepoints auf den Etagen, die aus speziell flammhemmen­dem Material gefertigt sind.

Erwartungen erfüllt

Heute ist die Post schneller bei den Emp­fängern: Das Anliefern und Abholen regelt die Poststelle zu fixen Tageszeiten. Mit den massgeschneiderten Sortiergestellen sparen die Postverarbeitenden einen Arbeitsschritt in der hektischsten Tageszeit am Morgen.

Der Mailroom entspricht den Anforderungen an eine gute Organisation. Er bietet eine angenehme Arbeitsumgebung und ist ein übersichtlicher Arbeitsort mit viel Stauraum und einer ästhetisch ansprechenden Möblierung. Neben den erforderlichen Apparaturen für die Post sind weitere Geräte integriert: für Kopier-, Druck- und Verpackungsaufträge. Die Poststelle ist heute ein Servicezentrum, das sich jederzeit flexibel ausbauen lässt.

Case Study: Walter Meier, Schwerzenbach ZH